Grüner Veltliner Auslese 2006

Im Geruch vollreife Birnen, etwas kräutrig, ob der Reife noch sehr frisch wirkend.
Am Gaumen präsentiert sich der Wein ungemein engmaschig, ja geradezu tänzelnd,
wie Fred Astaire zu seinen Glanzzeiten.
Mit etwas Luft gewinnt er weiter an Tiefe und Länge. Süße, Säure und Frucht vereinen sich
zu einer harmonischen Symphonie, die am Gaumen noch lange nachklingt.
Ein wahrhaft großer Veltliner!

Hervorragend zu: Gänseleber, Asiatische Küche, leichte Desserts


 

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Beschreibung

Details

Herkunft

Das Zusammenspiel von Klima und Boden im Weinbaugebiet Kamptal bildet die Basis für den Charakter der Weine. Ausläufer des pannonischen Klimas bringen heiße trockene Tage in das Gebiet. Kühle Luftströme aus dem höher gelegenen Waldviertel durchmischen und „würzen“ die bis zu 38° C heiße Luft. Die Böden sind ebenso einzigartig und ideal für den Weinanbau: Zum einen findet man hier Gföhler Gneis, das Urgestein, aus dem sich die Hügel das Kamptales geformt haben. Darüber lagert Braunerde manchmal befindet sich dazwischen auch noch eine Kalkschicht. Zum anderen gibt es hier Löss, Flugstaub aus der Eiszeit, der sich zum fruchtbaren Boden verdichtet hat. Und schließlich die Lehmböden, die direkt an den Ufern des Kamp liegen.

Je zur Hälfte stammen die Trauben von Langenlois Käferberg und Zöbing Kogelberg, zwei Urgesteinslagen, die perfekt zusammenpassen.

Weinausbau

Durch die Selektion bei der Ernte wurden die überreifen Trauben, je nach Lage, separat gepresst. Vergoren wurde diese hochfeine Auslese (22°KMW) in einem großen, traditionellen Eichenfass und anschließend bis zur Füllung im August 2007 auf der Feinhefe im Stahltank gelagert.

Jahrgang

... so war das Jahr 2006
Durch das heiße und teilweise subtropische Klima von Mitte Juni bis Ende Juli wurde der kleine Vegetationsrückstand durch einen sehr kühlen Junibeginn nicht nur aufgeholt, sondern in einen Vorsprung von gut einer Woche umgewandelt, der dann im regenreichen und kühleren August wieder verloren ging. Mit dem September begann ein noch nie da gewesener Spätsommer beziehungsweise Herbst. Trocken und warm bis in den November hinein. Das Ergebnis waren physiologisch Vollreife Trauben mit einem mehr an Aroma, Säure und Zucker. Anfang Oktober waren die Weingärten wie aus dem Bilderbuch - die Natur schien fast schon ein wenig übermütig. Eines der interessantesten und abwechslungsreichsten Jahre fand mit dem fantastischen Herbst einen großartigen Abschluss.

Zusatzinformation

Rebsorte: Grüner Veltliner
Qualitätsstufe: Auslese
Herkunft: Niederösterreich
Alkohol: 14%
Restzucker: halbtrocken
Trinkempfehlung: 10-12°
Verschluss: Naturkork